KI und Digitalisierung
Bei den Themen KI und Digitalisierung besteht seitens Privatwirtschaft aber auch seitens Kantons noch viel Potenzial. Besonders der Einsatz von KI in Verwaltungstätigkeiten wird noch zu wenig verfolgt.
Der HIV hat sich im Rahmen der Konsultation zu den digitalen Angebotseingaben bei öffentlichen Ausschreibungen aktiv eingebracht. In seiner Stellungnahme betonte der HIV, dass die fortschreitende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ein entscheidender Hebel für mehr Effizienz, niedrigere Transaktionskosten und eine spürbare administrative Entlastung der Wirtschaft ist. Gleichzeitig machte der HIV deutlich, dass der Erfolg solcher Digitalisierungsprojekte wesentlich von der Benutzerfreundlichkeit abhängt: Unternehmen benötigen klare und verständliche Informationen, zuverlässige technische Hilfsmittel sowie leicht zugängliche Anlaufstellen, damit die digitalen Prozesse in der Praxis reibungslos funktionieren. Der HIV wird diesen Modernisierungsschub weiterhin konstruktiv begleiten und sich für praxistaugliche Lösungen einsetzen, die den Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht werden.
Engagement KI und Digitalisierung
Thema: Generative KI praktisch erleben und nutzen
Das KI-Seminar «Generative KI praktisch erleben und nutzen» fand am 6. November 2025 in der Villa Morillon in Bern statt und war mit 32 Teilnehmenden ausgebucht. Die Referierenden Dr. Clemens Ammann, Patrick Püntener und Jasmin Waldvogel führten in die Funktionsweise generativer KI ein und gaben einen Überblick über aktuelle Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten im Berufsalltag. Im Zentrum standen praxisnahe Übungen, interaktive Szenarien sowie Fragen zu Datenschutz, Risiken und ethischen Aspekten. Die Teilnehmenden konnten KI-Tools selbst testen, Inhalte erstellen und Einsatzfelder für ihren Arbeitskontext entwickeln. Beim abschliessenden Apéro bot sich Raum für Austausch und Vernetzung.
Der Digital Hack «Von Hürden zu Lösungen: KI als Schlüssel zur Zukunft von KMU» fand am 26. Mai 2025 im Bernapark statt und zeigte praxisnah, wie KMU KI wirkungsvoll einsetzen können. Artur Tomczak betonte, dass erfolgreiche KI-Projekte beim geschäftlichen Nutzen beginnen und durch kleine, klar definierte Schritte erste Resultate liefern – bei konsequentem Schutz sensibler Daten.
Konrad Meier erläuterte zentrale rechtliche Anforderungen und zeigte, wie KMU Risiken durch klare interne Vorgaben, Schulungen und transparente Prozesse minimieren können. Thomas Bachofner verdeutlichte, dass KI Geschäftsmodelle transformiert und pragmatische Pilotprojekte sowie aktives Engagement der Führung nötig sind. Der HIV war 2025 als Netzwerkpartner beteiligt und unterstützte die Wissensvermittlung für KMU im Kanton Bern.
Der HIV war 2025 als Netzwerkpartner an den Swiss Cyber Security Days beteiligt und konnte so einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Wirtschaft für digitale Risiken leisten. Die nationale Plattform brachte am 18. Und 19. Februar 2025 Expertinnen und Experten aus Sicherheit, Technologie, Behörden und Wirtschaft zusammen und bietet KMU wie Grossunternehmen wertvolle Einblicke in aktuelle Cyberbedrohungen und praxisnahe Schutzmassnahmen. Durch die aktive Teilnahme stärkte der HIV die Vernetzung seiner Mitglieder, förderte den Austausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen und unterstützte Unternehmen dabei, ihre digitale Resilienz weiter auszubauen.

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