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Berner Komitee "NEIN zur extremen UVI"

Folgende Persönlichkeiten engagieren sich im überparteilichen Berner Komitee "NEIN zur extremen UVI".

Aktuell: Gemeinsame Medienmitteilung von HIV, Berner KMU und Arbeitgeberverband
"Aus Sorge um die Berner Unternehmen: Wirtschaftsverbände kämpfen gemeinsam gegen die Unternehmens-Verantwortungs-Initiative"

Name
Firma

Markus Aebi

Grossrat SVP
Hellsau

Madeleine Amstutz

Grossrätin SVP
Sigriswil

Daniel Arn

Grossrat FDP und Unternehmer
Muri bei Bern

Ueli Augstburger

Grossrat SVP
Gerzensee

Thomas Balmer

Präsident Gewerbeverband KMU Stadt Bern
Muri bei Bern

Peter Bill

Gemeindepräsident
Moosseedorf

Sandro Bolton

Geschäftsführer Griwa Treuhand und Präsident HIV-Sektion Interlaken-Oberhasli
Grindelwald

Beat Bösiger

Grossrat SVP und Unternehmer
Niederbipp

Peter Brand

alt Grosssrat, Präsident HEV Kanton Bern, Notar
Münchenbuchsee

Dr. Beat Brechbühl

Anwalt und Unternehmer
Bern

Manfred Bühler

alt Nationalrat und Gemeindepräsident
Cortébert

Heinz Egli

Unternehmer
Brienz

Bernhard Eicher

Fraktionspräsident FDP und Gemeinderatskandidat Stadt Bern
Bern

Jakob Etter

Grossrat BDP
Treiten

Alexander Feuz

Grossrat SVP und Fürsprecher
Bern

Thomas Fuchs

alt Nationalrat und Gemeinderatskandidat Stadt Bern
Bern

Hans Grunder

alt Nationalrat und Unternehmer
Burgdorf

Lars Guggisberg

Nationalrat SVP
Kirchlindach

Dr. Adrian Haas

Grossrat FDP und Direktor HIV Kanton Bern
Bern

Alain Hauert

Betriebsökonom FH
Bolligen

Annegret Hebeisen-Christen

Grossrätin SVP
Münchenbuchsee

Andreas Hegg

Grossrat FDP und Gemeindepräsident
Lyss

Reto Heiz

Präsident Wirtschaft Thun Oberland
Thun

Erich Hess

Nationalrat SVP
Bern

Sandra Hess

Grossrätin FDP und Stadtpräsidentin
Nidau

Dr. h. c. Uwe E. Jocham

Präsident Berner Arbeitgeber und Direktionspräsident Insel Gruppe
Bern

Stephan Kocher

CEO Saab Bofors Dynamics Switzerland Ltd.
Thun

Samuel Krähenbühl

Grossrat SVP
Unterlangenegg

Ernst Kühni

Unternehmer
Ramsei

Stephan Lack

Parteipräsident FDP Kanton Bern und Unternehmer
Muri bei Bern

Raphael Lanz

Grossrat SVP und Stadtpräsident
Thun

Toni Lenz

Präsident Gewerbeverband Berner KMU
Langnau i. E.

Christa Markwalder

Nationalrätin FDP
Burgdorf

Jürg Marti

Grossrat SVP und Gemeindepräsident
Steffisburg

Willy Marti

Grossrat SVP und Unternehmer
Kallnach

Bernhard Meyer

Generalagent Die Mobiliar
Langenthal

Andreas Michel

Grossrat SVO und CEO Michel Gruppe
Meiringen

Alexandra Perina-Werz

MA rel. int.
Belp

Francesco M. Rappa

Grossrat BDP und Unternehmer
Burgdorf

Carlos Reinhard

Grossrat FDP und Unternehmer
Thun

Simone Richner

Vizepräsidentin FDP und Gemeinderatskandidatin Stadt Bern
Bern

Kurt Rohrbach

Präsident HIV Kanton Bern
Büren an der Aare

Dr. Albert Rösti

Nationalrat SVP und Gemeindepräsident
Uetendorf

Peter Röthlisberger

Unternehmer
Gümligen

Hans Jörg Rüegsegger

Präsident Berner Bauern Verband
Riggisberg

Werner Salzmann

Ständerat
Mülchi

Hans Schär

Grossrat FDP
Schönried

Martin Schlup

Grossrat SVP
Schüpfen

Dr. Claude Thomann

Geschäftsführer Kantonalverband Bernischer Arbeitgeber-Organisationen
Muri bei Bern

Nadja Umbricht Pieren

Nationalrätin SVP
Kaltacker

Christian Wasserfallen

Nationalrat FDP
Bern

Janosch Weyermann

Stadtrat SVP
Bern

Dr. Christoph Zimmerli

Grossrat FDP und Wirtschaftsanwalt
Bern

Kurt Zimmermann

Grossrat SVP
Frutigen

Unsere Gründe für ein NEIN zur UVI am 29.11.2020

Nein zur extremen Initiative, aber JA zum beschlossenen Gegenvorschlag!

  • Die Volksinitiative «für verantwortungsvolle Unternehmen - zum Schutz von Mensch und Umwelt» ist für Bundesrat, National- und Ständerat zu extrem und setzt auf einen falschen Weg.
  • Die Initiative schiesst am Ziel vorbei, schadet der Wirtschaft und wirkt für die Menschen in Entwicklungsländern wie ein Bumerang.
  • Weil das Grundanliegen aber berechtigt ist, hat das Parlament als Alternative im Juni 2020 einen indirekten Gegenvorschlag beschlossen.
  • Dieser Kompromiss tritt aber nur in Kraft, wenn die Initiative in der Abstimmung ablehnt wird.
  • Der beschlossene Gegenvorschlag überzeugt auf technisch-juristischer Ebene, ist zukunftsgerichtet und kombiniert die fortschrittlichsten europäischen Regulierungen.
  • Das beschlossene Gesetz setzt auf international bewährte Instrumente und verhindert eine Schweizer Sonderregulierung. Viele Präventionsmassnahmen, die bisher viele Unternehmen freiwillig umgesetzt hatten, werden mit dem Gesetz neu für alle Schweizer Unternehmen zur Verpflichtung.
  • Die Schweiz erfüllt alle UNO und OECD-Forderungen und ist weltweite Musterschülerin in der Regulierung der Unternehmensverantwortung.
  • Das Gesetz schafft die gewünschte Verbindlichkeit für Unternehmen, ohne eine experimentelle, weltweit beispiellose Haftung mit Beweislastumkehr einzuführen.

Was bringt der Gegenvorschlag?

  • Weltweit modernste und strengste Regulierung zur (Mit)Verantwortung von Unternehmen in ihren Lieferketten. Bisher freiwillige Massnahmen werden für Unternehmen gesetzlich verankert:
    ▪ Transparenzpflichten
    ▪ Spezifische und konkrete Überwachungs- und Kontrollpflichten (sogenannte Sorgfaltsprüfungsplichten) bei Gefahren in der Lieferkette durch Kinderarbeit und Konfliktmineralien (Zinn, Tantal, Wolfram und Gold)
    ▪ Strafbarkeit und Bussen bei der Verletzung der Pflichten
  • Schafft mehr Verbindlichkeit zur Respektierung internationaler Standards durch grenzüberschreitend tätige Unternehmen (insbesondere OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die UNO Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte).
  • Kombiniert die fortschrittlichsten Regulierungen der Welt in einem international abgestimmten Konzept, das bei Bedarf weiterentwickelt werden kann.
  • Verhindert einen Schweizer Alleingang durch die Einführung einer weltweit beispiellosen extremen Sonderregulierung mit ungewissem Ausgang.
  • Schafft eine sofort umsetzbare Alternative. Das bringt Planungssicherheit und klare Vorgaben für unsere Unternehmen – im Gegensatz zur Initiative, die erst noch in langwierigen parlamentarischen Debatten umgesetzt werden muss.